Aller Anfang ist schwer!?

Aller Anfang ist schwer!?

So sagt es ein Sprichwort. Und ja, da ist etwas dran.

Die Frage ist nur: Warum?

Wie oft im Leben haben wir etwas Neues angefangen. Nur mal so als Beispiel: – Krippe – Kindergarten – Grundschule – Hauptschule – Realschule – Gymnasium – Praktikum – Job – Vereine – Veranstaltungen – Lehre – Studium – Arbeitsstelle – Umzug – Führerschein – Weiterbildung

Manche Sachen fallen uns leicht und wir freuen uns sogar darauf, bei anderen ist uns eher mulmig und wir fragen uns, ob wir das wohl schaffen, ob es das Richtige ist.

Wenn wir beginnen wird es nach einiger Zeit so selbstverständlich, dass wir uns nur schwer erinnern können wie es zu Beginn war. Es ist so alltäglich geworden und wir haben es in unser Leben integriert.

Also war es ja doch nicht sooo schwer. Wir haben es getan und geschafft. Das meiste schaffen wir, wenn es von „Außen“ kommt. Also Orts- und Arbeitswechsel bzw. Neuanfänge. Oder wenn wir gar nicht mehr anders können, also „müssen“.

Warum tun wir uns bei Änderungen, die nicht von außen kommen, uns also nicht „auferlegt“ werden, so schwer? Obwohl wir spüren und wissen, dass sie wichtig, richtig und Not-wendend sind? Wenn es um uns ganz allein, individuell und persönlich geht? Um unsere Gesundheit, Weiterentwicklung, Beziehungen? Warum muss es erst so weit kommen, dass wir gezwungen werden, etwas zu ändern? Weil wir z. Bsp. krank werden und einiges ändern „müssen“, um gesund zu werden. Oder verlassen werden und uns damit auseinandersetzen müssen.

Ehrlich gesagt habe ich darauf keine Pauschalantwort. Ich gehörte ja selbst dazu. Habe Warnsignale und Symptome meines Körpers ignoriert. Bis es fast zu spät war. Ich „musste anfangen“, es ging gar nicht mehr anders. Das war nicht nur beschwerlich, sondern auch sehr langwierig, mit vielen Entbehrungen, eingeschränkter Lebensqualität und die Lebensfreude hatte sich erst mal verabschiedet und ein sehr langes Nickerchen gemacht.

Pillen, Kapseln, Pülverchen etc. lösen keine Ursachen. Sie helfen Symptome zu lindern, manchmal hält es auch eine Weile, doch manchmal sorgen sie für neue „Baustellen“.

Was geschieht, wenn wir nicht auf uns selbst, unseren Körper hören und krank werden?

  1. Opferhaltung:
    – Warum ich? Was hab ich denn getan, dass ausgerichtet mir das passiert?
    – Wenn er oder sie anders gewesen wäre…
    – Wenn dies oder jenes nicht passiert wäre…
    – Ich hab doch immer…
    – Ich kann doch nichts dafür.
  2. Die Mitleidsnummer:
    – Ich kann leider nicht mitkommen, weil …
    – Ich kann das nicht mehr tun, weil …
    – Ihr wisst doch, dass ich…
    – Ich würde ja gerne, aber es ist so schlimm…

Manche Menschen wissen, dass sie etwas ändern müssen, wissen sogar was, aber sie tun es trotzdem nicht.

  • „Ich warte erst mal ab, ob es besser wird“
  • „Wäre ja schön, aber bei mir hilft da nix mehr…“

Und so weiter. Oder wir sagen einfach: „Ich bin halt so.“

Es gibt Menschen die es schaffen, die spüren, dass sie etwas ändern müssen und es auch tun. Sie haben erkannt, was Ihnen hilft:

  • Verantwortung für sich selbst übernehmen,
  • raus aus der Opferhaltung,
  • Wege und Möglichkeiten suchen.
  • Eigenerforschung, Ursachen suchen und lösen statt nur Symptome bekämpfen

Was hat die innere Einstellung damit zu tun?

Unsere innere Einstellung und Haltung, dem Außen und auch uns selbst gegenüber gibt vor, wie wir uns verhalten. Dazu kommen unserer Muster, Manipulationen und vergangene Themen. Auch dürfen wir die Konditionierungen nicht unterschätzen. Wir alle wurden konditioniert. Wir alle haben Themen, die wir vielleicht verdrängt haben, und die im Untergrund immer noch wirken und Ihr Unwesen treiben. Uns abhalten, wichtige Veränderungen anzugehen. Wenn es jemand also nicht schafft, hat das womöglich damit zu tun. Es wäre falsch und ignorant, jemanden deshalb zu verurteilen.

Wir dürfen uns dies Alles ansehen und prüfen, was ist tatsächlich gut, richtig, von Nutzen, was stimmt nicht und schadet uns?

Trauen wir uns selbst? Unserer inneren Stimme? Oder haben wir diese gar verloren? Wer oder was führt uns wirklich? Sagt uns, was wir tun können, sollen, müssen?

Können wir Medien, Firmen, Unternehmen, eben dem „Außen“ blind vertrauen? Wohl eher nicht. Denn es ist klar, egal was i-wo geschrieben, angepriesen oder dirigiert wird. Es steckt immer ein bestimmter Zweck dahinter. Und meistens sind es Gewinne, Macht, Einfluss, Kontrolle. Leider – wir müssen uns nicht schämen, wenn wir das erst spät entdecken. Nahezu alle Menschen wurden und werden manipuliert.

Wenn du merkst, ich muss etwas ändern, es geht mir nicht gut, ich weiß nicht was ich noch machen soll. Ich hab schon so viel probiert.

Verzage nicht, aus eigener Erfahrung weiß ich: Es gibt immer einen Weg. Du hast es verdient, gesund zu sein, du bist es wert, dass es dir gut geht. Denn nur, wenn es dir gut geht, bist du eine Hilfe für andere und keine Last oder Bürde. Dann schaut man zu dir auf, voller Respekt und Achtung. Weil du es geschafft hast.

Meine Erfahrungen und mein Wissen können Dir eine Unterstützung auf Deinem Weg sein. Wenn Du möchtest helfe ich Dir, den Anfang zu finden. Deinen Weg, der dich wieder zu dir selbst führt, damit du wieder das Leben führen kannst, das du möchtest und dir zusteht. Schritt für Schritt aus dem Alten in das Neue. Dem Leben und Dir selbst wieder zu vertrauen.